22.03.2018

Heuschnupfen - Was die richtige Ernährung dazu beitragen kann

Inhalt teilen


Mit Beginn des Frühlings beginnt für viele Menschen auch wieder die Zeit des Heuschnupfens. Mit dieser umgangssprachlichen Bezeichnung ist eine Überreaktion des Immunsystems gegen die in Pollen enthaltenen Eiweißstoffe gemeint. Die gesundheitliche Belastung aufgrund der Symptome, wie beispielsweise brennende und juckende Augen, vermehrtes Niesen oder Nasennebenhöhlenentzündung, ist in den Monaten Februar bis Juli besonders hoch.

Neben der medikamentösen Linderung der Symptome gibt es auch die Möglichkeit, die Beschwerdelast mit einer histaminarmen Ernährung zu mildern. Wenn ein Allergiker mit Pollen in Berührung kommt, auf die er allergisch reagiert, wird als Abwehrreaktion Histamin ausgeschüttet. Je höher der Histaminspiegel ist, desto stärker sind die Symptome. Deshalb können Sie mit histaminarmen Nahrungsmitteln dazu beitragen, Ihren Histaminspiegel möglichst niedrig zu halten.

Alle Lebensmittel, die geräuchert wurden, gereift sind oder mit Konservierungsstoffen behandelt wurden, enthalten besonders viel Histamin. Deshalb sollten Sie als Allergiker folgende Lebensmittel meiden:

  • hefehaltige Produkte
  • alkoholische Getränke
  • Energy-Drinks
  • geräuchertes Fleisch und Salami
  • Essig
  • Schokolade

Auch Lebensmittel mit entzündungshemmenden Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren empfehlen sich zur histaminarmen Ernährung, da sie den Gehalt des Botenstoffs im Körper nicht zusätzlich erhöhen. Reich an diesen Stoffen sind beispielsweise:

  • Obst
  • Gemüse
  • Fisch 
  • Olivenöl

Daher sollten Allergiker in dieser Zeit vor allem Speisen der Mittelmeerküche genießen.

 Kommen Sie gut durch die Pollensaison!

 

Fotocredit: Brian A Jackson/shutterstock.com


Inhalt teilen